| In Tarnellers-
Höfebericht wird 1694 Matheis-Gurschler, „Wirt und
Gastgeber zu Unterwirt (Niderhof) “ beurkundet. Der alte
Gastbetrieb- Unterwirt- hatte ursprünglich eine eigene „Hausbäckerei
mit Pilgerherberge“ in der sich die Wallfahrer mit Pilgerbrot stärkten.
Zu den Besonderheiten des Gasthauses Unterwirt zählen u. a. die getäfelte
Gast- und Bauernstube ebener Erde, die gewölbte Küche, die Vorratskammer
mit Stahltür, der durchlaufende Laubengang sowie die besonders starken,
mit Lehmmischung erbauten Kellermauern bei ungleichmäßiger
Steinlage.
Der Schnalser Unterwirt steht unter Denkmalschutz und
zählt zu den ältesten noch im selben Zustand erhaltenen und
innen neu restaurierten Gastbetriebe des Schnalstales.
(Bild Rechts) - Wirtsleute und Gäste beim "Unterwirt"
vor dem Ersten Weltkrieg. Dieses Haus war lange Zeit Sitz der Raiffeisenkasse.
Besitzer Fam. Spechtenhauser
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